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Tierratgeber - Hunderassen

Der Islandhund - Charakter, Geschichte, Erziehung, Welpen & Pflege

Kurzinfo

Ursprungsland Island
Fellfarben Es kommen alle Farben vor
Lebenserwartung 12 - 15 Jahre
Gewicht Rüden: 11 - 15 kg, Hündinnen: 11 - 15 kg
Widerristhöhe Rüden: 46 cm, Hündinnen: 42 cm
Besonderheiten Wissbegierig, konzentriert, agil,
energisch, munter, zäh
FCI-Standard Nr. 289, Gruppe 5, Sektion 3
Islandhund Rasseportrait Das Wesen der Islandhunde zeichnet sich durch seinen treuen Charakter und seine offene Art aus.

Islandhund - Der Ursprung und die Entwicklung

Der Islandhund, auch Isländischer Schäferhund oder Isländischer Spitz genannt, ist die einzige Hunderasse, welche Island als seine Herkunft bezeichnen kann. Die Geschichte besagt, dass diese Rasse mit den Wikingern, also vor vielen Jahrhunderten, nach Island gekommen ist. Da der Islandhund ursprünglich ein aggressiver Hund war, was für seine Aufgabe als Hirtenhund jedoch nicht erforderlich war, wurde bei der Zucht darauf geachtet dieses Charaktermerkmal verschwinden zu lassen. Die Züchter haben diese Aufgabe erfolgreich umgesetzt, sodass der Hund nun durch und durch ein friedliebendes Tier ist. Ein Islandhund braucht circa zwei Jahre für die komplette körperliche Entwicklung.

Passt ein Islandhund zu mir? Alles über die treue Hunderasse

Charakterisierung des Islandhundes - Zuverlässiger, rebellischer Hirtenhund

Islandhund im Schnee Der Islandhund hat sich den Lebensbedingungen seines Ursprungslandes angepasst und besitzt dickes Fell.

Das Wesen der Islandhunde zeichnet sich durch einen treuen Charakter und viele gute Eigenschaften aus. Auch wenn diese Hunderasse, wie alle Hirtenhunde recht eigensinnig ist, ist es nicht schwer den Hund in die Familie zu integrieren. Auch wenn sie sehr bellfreudige Hunde sind, bestechen Islandhunde durch ihre Umgänglichkeit. Er steht Menschen und auch anderen Artgenossen stets offen gegenüber und kommt auch mit Kindern gut zurecht. Der Islandhund baut meist eine sehr enge Beziehung zu seinem Herrchen bzw. Frauchen auf und kann zu einer regelrechten Klette mutieren. Wird diese Hunderasse tagsüber genügend gefordert, dann steht gemütlichen und ruhigen Abendstunden nichts im Wege.

Artgerechte Haltung und Erziehung

Für die Haltung des Islandhundes ist es wichtig vor allem viel Platz zur Verfügung stellen zu können und außerdem muss beachtet werden, dass man dem Hund nicht nur während der Erziehung, sondern dauerhaft viel Zeit und Aufmerksamkeit schenken muss. Durch seine Intelligenz lernt der Islandhund sehr schnell und möchte auch gefördert werden. Eine konsequente Erziehung ist deshalb unerlässlich, weshalb Hundeerfahrung eindeutig von Vorteil ist. Die Bellfreudigkeit und der leichte Jagdtrieb dieser Hunderasse sollten bereits im Welpenalter eingedämmt werden.

Beschreibung (analog VDH)

Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) legt bestimmte Regeln für die Hundezucht fest. Unter anderem sind in diesen Regeln das Aussehen, Gewicht und Fell definiert.

Allgemein   Von der Seite gesehen hat er rechteckiges Format, d.h. die Länge seines Körpers vom Buggelenk bis zum Sitzbeinhöcker übertrifft seine Widerristhöhe.
Kopf Schädel Ein wenig gewölbt.
Fang Gut entwickelt, Nasenrücken gerade. Der Fang ist etwas kürzer als der Oberkopf. Er verjüngt sich gleichmäßig zur Nase hin und bildet ein stumpfes Dreieck sowohl von oben als auch von der Seite gesehen.
Augen Mittelgroß, mandelförmig und dunkelbraun. Etwas heller bei schokoladenbraunen und einigen cremefarbenen Hunden.
Hals   Mäßig lang, muskulös und ohne jegliche lose Haut. Leicht gebogen und hoch getragen.
Körper Brust Lang, tief und gut gewölbt. Die Tiefe des Brustkorbes ist gleich der Länge der Vorderläufe.
Rücken Gerade, muskulös und kräftig.
Lendenpartie Breit und muskulös.
Rute   Hoch angesetzt und über dem Rücken geringelt, wobei dieser berührt wird.
Pfoten   Eher ovale Form. Zehen gut gebogen und fest zusammengefügt mit gut entwickelten Ballen.
Haarkleid Haar Mittellanges, ziemlich raues Deckhaar mit dichter, weicher Unterwolle. Das Haar ist kürzer am Gesicht, oben auf dem Kopf, an den Ohren und an der Vorderseite der Läufe. Länger am Hals, an der Brust und an der Rückseite der Oberschenkel. Die Rute ist buschig behaart, wobei die Haarlänge in gutem Verhältnis zum übrigen Haar steht.
Farbe Etliche Farben sind erlaubt, wobei eine Farbe aber stets vorherrschen sollte. Die vorherrschenden Farben sind verschiedene Schattierungen von Loh oder Cremefarben bis hin zu rötlichem Braun, Schokoladenbraun, Grau oder Schwarz.

Das Aussehen eines Islandhundes variiert recht stark. Spezifisch ist lediglich dickes Fell, Stehohren und eine sehr hohe Ringelrute. Da also Fellfarbe von Tier zu Tier unterschiedlich ist, kann nur Größe und Gewicht ungefähr zugeordnet werden. Ein männliches Tier wird circa 46 cm groß und wiegt bis zu 18 kg, ein weibliches Tier hingegen wird ungefähr 42 cm groß und wiegt zwischen 10 und 16 kg.

Ernährung und Pflege

Aufgrund der Lebenssituation in Island haben diese Hunde eine sehr dicke Unterwolle, welche vor Nässe und Trockenheit schützt. Dieses muss lediglich zweimal jährlich während des Fellwechsels gebürstet werden. Während dieser Zeit empfehlen wir Ihnen, Ihren Hund täglich zu bürsten. Das restliche Jahr reicht einmal wöchentlich aus. Reinigen Sie außerdem regelmäßig die Augen und Ohren, um Krankheiten vorzubeugen.

Die perfekte Ernährung des Islandhundes besteht aus viel Fleisch. Achten Sie darauf, dass Fleisch immer der Hauptbestandteil ist und weder Zucker noch Getreide vorhanden sind. Kausnacks stellen einen gesunden Snack dar, der auch noch gut für die Zähne ist.

Gesundheit und typische Krankheiten des Islandhundes

Islandhund im Schnee Auf Grund seines dicken Felles sollte der Islandhund vor heißen Temperaturen geschützt werden.

Auf Grund ihrer Herkunft stellen die Islandhunde eine sehr robuste Hunderasse dar, welche nur wenig von Erbkrankheiten betroffen sind. Sie vertragen auch kältere Temperaturen und Nässe gut, vor Hitze sollte man sie allerdings schützen. Vermeiden Sie im Sommer lange Spaziergänge (vor allem zur Mittagszeit), stellen Sie immer genug Wasser bereit und ein schattiges, kühles Plätzchen. Der Islandhund neigt minimal erhöht zu Augenproblemen und einer Falschlage der Hoden. Im Durchschnitt hat diese Hunderasse eine Lebenserwartung von 12 Jahren, viele werden allerdings auch noch älter.

Die Familie des Islandhundes

Die FCI (Fédération Cynologique Internationale) ordnet die Islandhunde in die Gruppe 5, also die Gruppe der Spitze ein. Er weist also vor allem äußerlich viel Ähnlichkeit zum Spitz auf. Der Islandhund ist ein nordischer Hüte-Spitz. Er ist etwas weniger als mittelgroß und hat Stehohren und eine geringelte Rute. Der Spitz im generellen ist ein Hund mit sehr starkem Jagdtrieb, dieses Verhalten wird jedoch nicht vom Islandhund geteilt. Ebenfalls gilt diese Rasse als Hütehund und wurde deshalb von der FCI in Sektion 3 eingestuft. Der Islandhund ist kein Mischling, sondern hat sich auf der abgeschiedenen Insel zu einer eigenständigen und variablen Rasse entwickelt. Eine weitere Besonderheit dieser eigenständig entwickelten Rasse ist eine doppelte Wolfskralle an den Hinterläufen. Insgesamt also ein besonderer Hund mit interessanter Geschichte.

Zucht und Adoption von Islandhund Welpen und ausgewachsenen Hunden

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