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Hunderatgeber

Was muss ein Stammbaum für Hunde bzw. eine Hunde-Ahnentafel enthalten?

Der Stammbaum gilt als Ausweis von Rassehunden. Die Ahnentafel ist sowohl ein Hunderasse-Echtheitszertifikat als auch ein Abstammungsnachweis. Um dieses wertvolle Papier zu erhalten, müssen Hunde strenge Auflagen erfüllen. Wir verraten Dir folgend, was es mit der Ahnentafel auf sich hat.

Benötigte Informationen für den tierischen Stammbaum

Dobermann Die Ahnentafel dokumentiert die Reinrassigkeit und Zuchttauglichkeit eines Hundes und seiner Vorfahren.

Wie bereits die Bezeichnung verrät, gibt der Stammbaum des Hundes Auskunft über dessen Vorfahren: Ausgehend vom Ahnen werden alle männlichen und weiblichen Nachkommen mit Namen des Hundes vermerkt. In der Regel wird hier die Ahnenlinie bis zu den Großeltern aufgeschlüsselt - oft sogar noch zwei Generationen weiter. Die transparente Offenlegung der Blutlinie erlaubt Rückschlüsse auf körperliche Merkmale sowie das Wesen des Tieres. Somit dokumentiert die Ahnentafel die Reinrassigkeit und Zuchttauglichkeit eines Hundes und seiner Vorfahren.

Weiterführend finden sich in der Ahnentafel Name, Rasse, Geschlecht, Wurftag bzw. Geburtsdatum, Farbe als auch die Chip-Nummer (früher Tätowiernummer) des Welpen bzw. Hundes. Oftmals werden zudem der Name des Zwingers, Abzeichen, Titel und Züchteranschrift angeführt. Wenn der Züchter Mitglied in einem VDH-Verein ist, erhält der Hund eine spezielle Zuchtbuchnummer. Die Zuchtnummer erkennst Du in der Ahnentafel an dem Vermerk VDH/FCI. Mehr dazu im Ratgeber zum VDH.

Voraussetzungen für die Ausstellung: Gesundheitscheck etc.

Anerkannte Zuchtorganisationen stellen einen Stammbaum nur dann aus, wenn bestimmte Auflagen erfüllt werden. Beispielsweise müssen Rassehunde im Vorfeld auf Erbkrankheiten untersucht und ein allgemeiner Gesundheitscheck durchgeführt werden. Zu den Gesundheitschecks gehören z. B. Röntgenkontrolluntersuchungen von Hüfte und Ellenbogen sowie Tests auf erbliche Augenerkrankungen. Lautet das Ergebnis der Untersuchungen „ok“, sprich die Tiere sind rundum gesund, können die Hunde zur Zucht zugelassen werden.

Chip bei Hund Rassehunde müssen im Vorfeld auf Erbkrankheiten untersucht und gechipt werden.

Des Weiteren müssen Züchter einer sogenannten Wurfzahlbegrenzung zustimmen. Eine Hündin darf also nicht beliebig oft im Jahr Welpen bekommen. Die neu auf die Welt gekommenen Hundebabys werden durch einen Zuchtwart in Empfang genommen. Der speziell geschulte Zuchtwart kontrolliert die gesamte Zuchtstätte und führt die Wurfabnahme durch. Dabei werden insbesondere Mutter und Welpen in Augenschein genommen und folgend die Ahnentafel generiert.

Welche Vorteile hat der Stammbaum?

  • Da er nur unter bestimmten Bedingungen ausgestellt wird, kannst Du Dir bei Gesundheit (z.B. Erbkrankheiten, Inzucht etc.) und Zuchtbedingungen (z.B. Wurfhäufigkeit im Jahr) des Hundes sicher sein.
  • Er bescheinigt, dass der Hund wirklich reinrassig ist und alle Ahnen ebenfalls als zuchttauglich eingeschätzt wurden.
  • Bei manchen Hundesportarten oder einer bestimmten Ausbildung, z.B. einer jagdlichen Prüfung, kann er Pflicht sein (Tauglichkeit).
  • Er ermöglicht es, Züchtern einen Überblick über Verwandtschaftsverhältnisse zu behalten.
  • Erbkrankheiten oder Gendefekte können leichter zurückverfolgt und somit in Zukunft vermieden werden.

Stammbaum ist nicht gleich Stammbaum

Australian Shepherd Mutter mit Welpen Nicht jeder Züchterverein kontrolliert seine Mitglieder oder stellt die gleichen Anforderungen an die Zucht.

Internationale Anerkennung

Achte darauf, dass der Vermerk „VDH/FCI“ in den Züchterpapieren enthalten ist. Dies sollte insbesondere für Personen von Interesse sein, die einen Welpen kaufen bzw. selbst züchten wollen oder aber großen Wert auf einen international anerkannten Stammbaum legen. Das Vorhandensein des Vermerks ist quasi ein Garant für die Einhaltung der Züchterethik. Nur weil ein Züchter in seiner Anzeige mit „Stammbaum“, „echte Papiere“ etc. wirbt, muss es sich hierbei noch lange nicht um einen seriösen Anbieter handeln und mitnichten garantieren solche Inserate die Anerkennung durch den VDH oder FCI.

Nicht jeder Züchterverein ist seriös

Einen Züchterverein kann in Deutschland jeder recht einfach gründen. Somit kann auch jeder recht einfach an echte Papiere für einen Welpen kommen - denn Voraussetzung ist eine Vereinsmitgliedschaft. Aber auch bei den Züchtervereinen gibt es schwarze Schafe, nämlich solche Vereine, die eigentlich gar keine Zuchtziele verfolgen und die Zucht ihrer Mitglieder auch nicht kontrollieren. Hier geht es vielmehr darum, mehr Geld für die Welpen verlangen zu können, da diese ja "Papiere" haben.

Achte also darauf, dass der Zuchtverein oder -verband auch wirklich hohe Anforderungen an Züchter und Tiere stellt. Hierzu gehören auch Gesundheitsuntersuchungen oder Arbeitsprüfungen bei den Zuchttieren. Papiere von einem Zuchtverein, der eigentlich nichts kontrolliert, sind am Ende auch nichts wert. Schau Dir also unbedingt die Zuchtordnung des Vereins an und vergleiche sie mit anderen.

Im Ratgeber Woran erkennt man einen guten Hundezüchter? erfährst Du, welche Merkmale einen seriösen Züchter auszeichnen.

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